35 | Maria Theresia: Mutter der Nation, Machtpolitikerin und Reformerin
Grätzlgeschichten
Obwohl fast jede*r ihren Namen kennt, ranken sich um Maria Theresia bis heute hartnäckige Mythen. Selbst die Bezeichnung „Kaiserin“ greift historisch zu kurz – offiziell regierte sie als Erzherzogin von Österreich sowie Königin von Ungarn und Böhmen. In dieser Folge nehmen Andreas und Walter das monumentale Maria-Theresien-Denkmal zwischen dem Kunst- und Naturhistorischen Museum in Wien zum Anlass, um hinter die Fassade der mächtigen Habsburgerin zu blicken.
Wie sicherte sie überhaupt ihre Macht? Wie prägte der verlustreiche Siebenjährige Krieg gegen Friedrich II. von Preußen ihr Handeln? Und wie wandelte sich ihr Bild von der entschlossenen Kriegsherrin zur fürsorglichen „Mutter der Nation“? Wir beleuchten ihre bahnbrechenden Reformen, vergessen dabei aber auch nicht die Schattenseiten ihrer Herrschaft – von katholischem Eifer über Keuschheitskommissionen bis hin zu harten Strafen für Frauen. Zum Abschluss verfolgen wir, wie Maria Theresia im 19. und 20. Jahrhundert immer wieder für politische Zwecke inszeniert wurde.
Mehr Wiener Geschichte findet ihr im Wien Geschichte Wiki. Andreas und Walter könnt ihr außerdem in der Geschichtsgreißlerei hören.
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