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Betriebliche Krankenversicherung (bKV) wird im Markt überwiegend als HR-Benefit kommuniziert. Diese Einordnung bestimmt, welche Fragen gestellt werden – und welche nicht. Versorgungslatenz als strukturelle Lücke zwischen Gesundheitsproblem und Behandlungsbeginn tritt dabei in den Hintergrund.In dieser Folge sprechen Anna und Thomas darüber, warum die betriebliche Krankenversicherung mehr ist als ein zusätzlicher Benefit. Sie zeigen, wie bKV als Versorgungsinfrastruktur eingeordnet wird – welche Versorgungskanäle sie eröffnet und unter welchen Tarif- und Netzwerkbedingungen sie Versorgungslatenz strukturell adressiert. Ausgangspunkt ist die Unterscheidung zwischen Benefit-Logik und Versorgungsarchitektur als Governance-Frage.