
Viele Menschen haben im Populismus die große Gefahr für die liberale Demokratie ausgemacht. Nicht so Politikwissenschaftler Philip Manow. Seine These: Die Populisten sind nicht das Hauptproblem. Die größere Gefahr für die Demokratie sei die Verrechtlichung der Politik.
Statt demokratischer Debatten gebe es beispielsweise Klima- oder Migrations-Urteile auf der EU-Ebene. Das koste Vertrauen und mobilisiere Populisten. Den deutschen Sonderweg „wehrhafte Demokratie“ mit Parteienverboten hält Philip Manow für eine Sackgasse – die Ursachen des Populismus bekämpfe das nicht.
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Heute am Mikro: Benjamin Scherp und Jan Feddersen
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