Was tun, wenn die Jungen gehen? Das Tessin kämpft gegen Überalterung
Apropos – der tägliche Podcast
Palmen, Seen, warme Sommerabende: Für viele Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer steht das Tessin für Ferien, Dolce Vita und gilt als idealer Ort, um sich nach der Pensionierung niederzulassen. Doch dahinter verbirgt sich ein Problem, das den Kanton zunehmend beschäftigt: Nirgendwo in der Schweiz ist die Bevölkerung älter als im Tessin.
Gleichzeitig verlassen immer mehr junge Menschen den Kanton. Sie studieren in anderen Teilen der Schweiz oder in Norditalien – und viele kehren danach nicht mehr zurück.
Was bedeutet diese Entwicklung für das Tessin? Was müsste sich verändern, damit junge Menschen bleiben oder zurückkehren? Und welche Rolle spielt die Anbindung an die Deutschschweiz?
Reporter Moritz Marthaler ist ins Tessin gereist und hat mit Menschen vor Ort gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er, wie die Tessinerinnen und Tessiner auf die demografische Herausforderung blicken und wie der Kanton die wirtschaftliche Krise lösen will.
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