Im Februar hat Noch-Bundesrat Guy Parmelin bekannt gegeben, dass die Schweiz den nächsten internationalen KI-Gipfel ausrichten wird. Geplant war ein grosses Treffen von Staatsoberhäuptern sowie Spitzenvertretungen der Techbranche im Sommer 2027.
Nun soll der Gipfel doch kleiner werden und nur auf Ministerebene stattfinden. Der Bundesrat kürzte das Budget auf 5,4 Millionen Franken. Zum Vergleich: Frankreich gab für die Vorgängerkonferenz 13 Millionen Franken aus, Grossbritannien sogar 43 Millionen.
Die Reaktion im Parlament fiel ungewöhnlich deutlich aus: Vertreterinnen und Vertreter aller sechs Fraktionen spannen zusammen und fordern den Bundesrat auf, nachzubessern. Angesichts der rasanten KI-Entwicklung sei der KI-Gipfel eine historische Chance für die Schweiz.
Was fordern die Politikerinnen und Politiker konkret? Was kann die Schweiz gegen die schnelle Entwicklung der KI ausrichten? Und wird aus dem Ministertreffen doch noch ein richtiger Gipfel?
Bundeshausredaktor Cyrill Pinto ordnet diese Fragen ein. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
- Hier den dazugehörigen Artikel lesen: Politiker aller Parteien fordern vom Bundesrat mehr Engagement bei der KIHier die erwähnte Apropos-Folge hören: Verlieren wir bald die Kontrolle über KI?
- Die Schweiz wird Gastgeberin des nächsten Weltgipfels zum Thema KIDer Bund will einen Riesen-KI-Gipfel – bezahlen sollen die FirmenSchweizer KI-Chefentwickler: «Es braucht schärfere Regeln»
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