880 Millionen für die Bauern? Der Streit um den Mercosur-Deal
Apropos – der tägliche Podcast
s ist das Herzstück der aktuellen Handelspolitik von Wirtschaftsminister Guy Parmelin: Mit dem Mercosur-Abkommen, einem Freihandelsabkommen mit den meisten Ländern Südamerikas, soll sich das Volumen der Schweizer Exporte in den nächsten zehn Jahren auf jährlich 8 Milliarden Franken verdoppeln.
Doch das Abkommen steht vor einer schwierigen Abstimmung. In dieser Woche behandelt das Parlament den Deal – der Ausgang ist offen.
Widerstand kommt von rechts, weil die Bäuerinnen und Bauern befürchten, dass ihre Einkommen durch zusätzliche Importe unter Druck geraten. Der Bauernverband fordert deshalb 880 Millionen Franken an zusätzlichen Subventionen. Von links gibt es ebenfalls Forderungen: Umwelt- und Arbeitsstandards müssten im Abkommen stärker gewichtet werden.
Aktuell steht ein Kompromiss für das Freihandelsabkommen im Raum, der die Bauern besänftigen soll. Wie sieht dieser konkret aus? Wie lässt sich der Streit im Parlament lösen? Und ist das Mercosur-Abkommen überhaupt noch zu retten?
Benjamin Bitoun ist Bundeshauskorrespondent für die Wirtschaftsredaktion und hat sich mit dem Mercosur-Deal beschäftigt. In einer neuen Folge von «Apropos» erklärt er, wie es um das Freihandelsabkommen steht und der Politkrimi weitergehen könnte.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum Mercosur-Deal
- Streit um Freihandelsabkommen: Bauernverband fordert 880 Millionen FrankenMercosur-Abkommen: Ständerat plant 517 Mio. für BauernMeinungsartikel: Wie die Bauernlobby den Freihandel gefährdetÄrger über Mercosur-Nein: Stadler-Chef Peter Spuhler greift Bauernverband wegen Mercosur anMeinungsartikel: Ausgerechnet die SVP und die Bauern gefährden den Freihandel
Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.