
Der christliche Nationalismus wächst: Werden die USA zum Gottesstaat?
Alles klar, Amerika?
Der 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit rückt näher. Auf der National Mall in Washington D.C. versammelten sich Tausende, mehrheitlich evangelikale Trump-Anhänger, zum neunstündigen Gebetstag «Rededicate 250» unter dem Motto «Neuweihe unseres Landes als eine Nation unter Gott».
Einen Auftritt hatte auch Donald Trump. Ein Video zeigte ihn beim Bibellesen zu König Salomon – mit der Botschaft von Gehorsam, Demut und der Warnung vor Glaubensabfall. Die Rednerinnen und Redner auf der Bühne wie die Gläubigen forderten, dass ihr Land zu den vermeintlichen christlichen Wurzeln zurückkehren soll, angeführt von Donald Trump, einem Werkzeug Gottes.
Denn: In den USA wächst der christliche Nationalismus. Gemäss Studien identifiziert sich aktuell ein Fünftel der Amerikanerinnen und Amerikaner mit diesen Ideen, die eng mit der konservativen Agenda der Regierung Trump verwoben sind.
Mutieren die USA 250 Jahre nach ihrer Gründung zu einem Gottesstaat? Weshalb erstarkt der christliche Nationalismus? Und weshalb sind die Evangelikalen so begeistert von Donald Trump? Sind derweil praktizierende Christen automatisch im Lager der Republikaner? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser in Washington D.C. Die USA-Korrespondentin hat kürzlich den Gebetstag «Rededicate 250» besucht.
Produzentin: Jacky Wechsler
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