
Angebliche Verhandlungen: Ist das der Anfang vom Ende des Irankriegs?
Alles klar, Amerika?
Wenn die USA Krieg führen, schlägt auch die Stunde der Ex-Generäle. James Mattis, hochdekorierter US-Marine und Verteidigungsminister in der ersten Regierung Trump, fragt sich, was für ein Ziel der Präsident verfolge. Alles sei undurchsichtig, ausserdem rechne er nicht damit, dass das Regime im Iran einfach verschwinde, sagt Mattis. Allerdings sei der Kriegsverlauf unvorhersehbar, das liege in der Natur eines Kriegs. Um ihn zu beenden, brauche Donald Trump jedoch früher oder später die Alliierten, ist General Mattis überzeugt.
Keith Kellog dagegen, ehemaliger General der US-Army und kommissarischer Nationaler Sicherheitsberater des US-Präsidenten während dessen erster Amtszeit, rühmt Trump für seine Entscheidung, den Iran anzugreifen. Nun müssten die Bodentruppen die Sache zu Ende bringen. Kellog denkt vor allem an den Einsatz von Marines und der 82. Luftlandedivision, die er einst selbst kommandierte. Er empfiehlt, die Insel Kharg mit dem grössten Ölterminal des Iran sowie die Strasse von Hormuz zu besetzen. Damit würden die weltwirtschaftlichen Turbulenzen beendet und die iranische Wirtschaft abgewürgt.
Wie geht es weiter im Iran, wird nun verhandelt oder nicht? Wie wirken sich der Irankrieg und der steigende Ölpreis auf die US-Innenpolitik aus? Und was hat es auf sich mit den mutmasslichen Insidergeschäften angesichts der Turbulenzen an der Börse? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.
Produzent: Noah Fend
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